Mühle ist eines der ältesten Brettspiele der Welt: zwei Spieler, je neun Steine und ein Brett aus drei ineinander liegenden Quadraten. Ziel ist es, Mühlen zu bilden – drei eigene Steine in einer Reihe – und dem Gegner so viele Steine zu nehmen, dass er nicht mehr ziehen kann.
Brett und Steine
Das Brett hat 24 Punkte, an denen Steine liegen können. Jede Seite hat neun Steine. Gespielt wird in drei Phasen.
Die drei Phasen
- Setzen
Abwechselnd setzt jeder seine neun Steine auf freie Punkte.
- Ziehen
Sind alle Steine gesetzt, schiebst du je einen Stein auf einen freien Nachbarpunkt.
- Springen
Hat ein Spieler nur noch drei Steine, darf er mit ihnen auf jeden freien Punkt springen.
Mühle bilden und schlagen
Schließt du drei eigene Steine zu einer Reihe (einer Mühle), darfst du einen gegnerischen Stein vom Brett nehmen – möglichst keinen, der selbst in einer Mühle steht. Eine Mühle, die du öffnest und wieder schließt (eine Zwickmühle), ist die stärkste Waffe im Spiel.
Häufige Fehler
- Nur an die eigene Mühle denken
Wer die gegnerischen Mühlen nicht blockiert, verliert schnell Steine.
- Die Kreuzungspunkte vernachlässigen
Punkte mit vier Nachbarn sind besonders wertvoll – besetze sie früh.
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