Mau-Mau ist der einfache Ablege-Klassiker, den fast jeder kennt: Du legst Karten nach Farbe oder Wert ab, setzt Sonderkarten ein und rufst „Mau", wenn du nur noch eine Karte hast. Wer zuerst alle Karten los ist, gewinnt. Hier lernst du alle Regeln samt Sonderkarten und beliebten Varianten.
Mau-Mau Regeln: so wird gespielt
Jeder bekommt fünf Karten, der Rest ist der Nachziehstapel, eine Karte liegt offen aus. Du darfst eine Karte ablegen, wenn sie dieselbe Farbe oder denselben Wert wie die offene Karte hat. Passt nichts, ziehst du eine Karte. Hast du nur noch eine Karte, rufst du „Mau" – und „Mau-Mau" beim Ablegen der letzten. Vergisst du den Ruf, musst du je nach Hausregel nachziehen.
Die Sonderkarten
- Sieben – zwei ziehen
Der nächste Spieler zieht zwei Karten, außer er legt selbst eine Sieben nach (dann verdoppelt sich die Strafe).
- Acht – aussetzen
Der nächste Spieler muss eine Runde aussetzen.
- Bube – Farbe wünschen
Der Bube passt auf jede Karte. Du darfst dir die nächste Farbe frei aussuchen.
- Ass – noch einmal
In vielen Varianten darfst du nach einem Ass direkt eine weitere Karte legen.
Beliebte Varianten
Mau-Mau lebt von Hausregeln. Mal zählt die Neun als Richtungswechsel, mal darf die Sieben gestapelt werden, mal gibt es Strafkarten fürs vergessene „Mau". Wichtig ist nur, dass alle vor dem Spiel dieselben Regeln vereinbaren.
Magst du Ablegespiele, schau dir auch UNO an; alle Spiele im Hub Kartenspiele.
Häufige Fehler bei Mau-Mau
- Sonderkarten zu früh spielen
Hebe Buben und Aussetzen-Karten auf, bis sie dir wirklich einen Vorteil bringen.
- Mau-Rufen vergessen
Bei der vorletzten Karte musst du Mau sagen – sonst drohen Strafkarten.
- Farbe nicht absichern
Behalte eine Karte der aktuellen Farbe in der Hinterhand, um nicht ziehen zu müssen.



