Solitär – auch Patience genannt – ist das berühmteste Geduldsspiel der Welt. Du spielst es allein mit einem Kartendeck und bringst alle 52 Karten geordnet auf vier Ablagestapel. Hier lernst du die vollständigen Regeln der Klondike-Variante und kannst sie gleich online üben.
Solitär Regeln: Aufbau und Ziel
Solitär spielst du mit einem gemischten 52-Karten-Deck. Das Spielfeld teilt sich in drei Bereiche auf, die du von Anfang an kennen solltest:
- Tableau – die sieben Spalten in der Mitte. Die erste Spalte hat eine Karte, die zweite zwei, die siebte sieben. Jeweils nur die oberste Karte liegt offen.
- Talon (Stapel) – die restlichen 24 Karten als verdeckter Nachziehstapel oben links, aus dem du neue Karten aufdeckst.
- Foundations (Ablagen) – die vier Felder oben rechts, je eine pro Farbe. Hierhin wandern die Karten geordnet von Ass bis König.
Dein Ziel ist klar: Du gewinnst, sobald alle vier Ablagen vollständig von Ass bis König sortiert sind. Klingt einfach, verlangt aber Planung – denn jeder aufgedeckte Stapel kann dir den Weg versperren.
So spielst du Solitär – Schritt für Schritt
- Im Tableau stapeln
Lege Karten absteigend und in wechselnder Farbe aufeinander – also Schwarz auf Rot und Rot auf Schwarz. Eine schwarze 7 passt auf eine rote 8.
- Verdeckte Karten aufdecken
Bewegst du eine offene Karte weg, drehst du die darunterliegende um. So öffnest du nach und nach das gesamte Tableau.
- Asse sofort ablegen
Sobald ein Ass frei liegt, legst du es auf die Foundation. Darauf folgt die Zwei derselben Farbe, dann die Drei und so weiter.
- Könige in leere Spalten
Eine freigeräumte Spalte darfst du nur mit einem König (oder einer Folge ab König) neu besetzen.
- Talon nutzen
Findest du keinen Zug, ziehst du vom Talon nach. Je nach Variante eine oder drei Karten auf einmal.
Solitär-Strategie: mit System gewinnen
Solitär ist kein reines Glück. Mit ein paar Grundregeln steigerst du deine Erfolgsquote spürbar:
- Verdeckte zuerst
Bevorzuge Züge, die eine verdeckte Karte aufdecken. Jede neue offene Karte gibt dir mehr Optionen.
- Nicht zu früh ablegen
Eine niedrige Karte auf der Foundation kann dir später als Ablageplatz im Tableau fehlen. Lege nur ab, wenn du sie nicht mehr brauchst.
- Spalten leeren
Eine leere Spalte ist wertvoll, weil du dort einen König platzieren und ganze Folgen umbauen kannst. Arbeite gezielt darauf hin.
- Vorausdenken
Überlege vor jedem Zug, welche Karten du dadurch blockierst. Der schnellste Zug ist selten der beste.
Häufige Fehler beim Solitär
- Vorschnell auf die Foundation
Der häufigste Anfängerfehler. Karten zu früh abzulegen nimmt dir Bauplätze im Tableau.
- Talon ignorieren
Wer nur im Tableau schiebt, übersieht oft den entscheidenden Zug aus dem Nachziehstapel.
- Leere Spalte verschenken
Eine freie Spalte ohne Plan mit der nächstbesten Karte zu füllen, vergibt deinen größten Vorteil.
Solitär-Varianten im Überblick
Verwandt sind auch Rommé und Canasta, bei denen es ebenfalls ums geschickte Ordnen von Karten geht. Einen Überblick über alle Spiele findest du im Hub Kartenspiele.
HÄUFIGE FRAGEN
Wie viele Karten werden beim Solitär-Spiel verwendet?
Welche Regel gilt beim Stapeln von Karten im Tableau?
Wann darf man eine leere Spalte neu besetzen?
Warum sollte man nicht zu früh Karten auf die Foundation ablegen?
Wie viel Prozent der Solitär-Spiele sind lösbar?
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