Lotto 6 aus 49 ist Deutschlands bekannteste Lotterie. Du kreuzt sechs Zahlen aus 49 an, dazu kommt die Superzahl, und zweimal pro Woche wird gezogen. Hier erfährst du, wie die Ziehung funktioniert, welche Gewinnklassen es gibt und wie die Gewinnchancen wirklich stehen.
Lotto Regeln: so funktioniert die Ziehung
Auf dem Spielschein kreuzt du pro Tippfeld sechs Zahlen zwischen 1 und 49 an. Die Superzahl (0 bis 9) ergibt sich aus der Losnummer deines Scheins. Bei der Ziehung werden sechs Gewinnzahlen plus eine Zusatzzahl gezogen. Wie viele deiner Zahlen übereinstimmen – und ob die Superzahl passt – entscheidet über deine Gewinnklasse. Den Jackpot (Klasse 1) knackst du nur mit sechs Richtigen plus passender Superzahl.
Gewinnchancen ehrlich betrachtet
Die Chance auf sechs Richtige mit Superzahl liegt bei etwa 1 zu 140 Millionen – rechnerisch ist es wahrscheinlicher, vom Blitz getroffen zu werden. Schon drei Richtige (eine der unteren Gewinnklassen) gibt es im Schnitt nur bei etwa jedem 57. Tipp. Lotto ist also reine Unterhaltung, kein Einkommensmodell.
Häufige Irrtümer beim Lotto
- „Bestimmte Zahlen kommen häufiger"
Jede Ziehung ist unabhängig. Vergangene Häufigkeiten sagen nichts über die nächste Ziehung aus.
- „Vollsystem erhöht die Chance"
Mehr Tippfelder erhöhen nur die Zahl der Spiele – und die Kosten. Die Chance pro Tipp bleibt gleich.
- Beliebte Zahlen meiden lohnt
Im Gewinnfall teilst du dir den Topf. Wer Geburtstage (1 bis 31) meidet, gewinnt nicht öfter, aber im Jackpot-Fall vielleicht weniger geteilt.
Weitere Ziehungsspiele findest du im Hub Lotterien, etwa Keno oder Bingo.



